Risikobewertung: Was kann akzeptiert werden, was nicht?

Schutzziele beantworten die Frage, welcher Schutzgrad dem Kollektiv („der Gesellschaft“), einzelnen Personen und bedeutenden Sachwerten gewährt werden soll. Dabei wird bestimmt, welches Restrisiko als zumutbar betrachtet wird. Schutzziele werden in einem politischen Prozess festgelegt.

Schutzdefizitkarten bilden eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen. Sie zeigen auf, wo die Schutzziele bereits erfüllt sind und für welche Gebiete der Schutz erhöht werden soll.

In einem Risiko-Dialog sollen die identifizierten Risiken mit Fachleuten, den Betroffenen und den Entscheidungsträgerinnen (z.B. verantwortliche Gemeindebehörden) erläutert und diskutiert werden, bevor über Massnahmen oder auf deren Verzicht entschieden wird.