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Luzern Nordost

Im Raum Luzern Nordost (Emmen – Rontal – Seetal) wird der Kanton in den kommenden Jahren gemäss Bauprogramm für Kantonsstrassen mehrere Strassenbauvorhaben planen. Dazu gehören unter anderem Umfahrungslösungen für die Gemeinden Emmen, Eschenbach, Hochdorf, Ballwil und der Anschluss Buchrain. Obwohl die Strassenbauvorhaben als Einzelobjekte im Bauprogramm aufgeführt sind, haben sie aufgrund der räumlichen Nähe Einfluss aufeinander und sollen deshalb koordiniert angegangen werden.

Koordinierte Planung
Die Dienststelle Verkehr und Infrastruktur startet 2020 sukzessive die verschiedenen Planungsprojekte im Raum Luzern Nordost, um eine optimale Verkehrslösung für die betroffenen Gemeinden zu finden. Für die einzelnen Projekte wählt die vif die jeweils geeignetste Planungsmethode. Die Suche nach der besten Lösung für Umfahrungen wird beispielsweise mit einer «Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB)» durchgeführt. Mit der koordinierten und einheitlichen Planung stellt der Kanton sicher, dass die unterschiedlichen Strassenbauvorhaben mit den verschiedenen Anspruchsgruppen abgestimmt werden und die einzelnen Planungsschritte mit dem gleichen Vorgehen erfolgen. Ein Gesamtkoordinator begleitet die verschiedenen Projekte.

 

Fragen und Antworten

  • Weshalb werden Einzelprojekte geplant?
    Der Kantonsrat legt die zu bearbeitenden Projekte im Bauprogramm für die Kantonsstrassen jeweils für eine Vier-Jahresperiode fest. Das aktuelle Bauprogramm 2019-2022 bildet die Grundlagen für die Aufteilung und die räumliche Abgrenzung der Projekte. Um dem Kantonsrat über jedes einzelne Projekt Rechenschaft ablegen zu können, wird die Gliederung der Projekte gemäss Bauprogramm beibehalten.
  • Wie stellt der Kanton sicher, dass überall gleich geplant wird?
    Die Dienststelle vif wählt für jedes Projekt die geeignete Planungsmethode. So werden z.B. alle Umfahrungen mit einer Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) untersucht. Zudem wird sichergestellt, dass die einzelnen Planungsschritte mit dem gleichen Vorgehen erfolgen oder – falls unterschiedliche Arbeiten notwendig sind – diese fachlich begründet und nachvollziehbar erläutert werden.
  • Weshalb haben nicht alle Planungen zur gleichen Zeit begonnen?
    Die notwendigen Vorbereitungen für die verschiedenen Planungen sind unterschiedlich. Entsprechend dem Bauprogramm für die Kantonsstrassen erfolgt der Beginn der Planungen gestaffelt. Während der Bearbeitung ist die Dauer der einzelnen Phasen ebenfalls unterschiedlich, weil die technischen Abklärungen nicht überall gleich komplex sind und der Mitwirkungsprozess ebenfalls unterschiedlich viel Zeit beanspruchen kann.
  • Wie werden die Lösungen aufeinander abgestimmt?
    Insbesondere im Seetal grenzen die Planungen für Eschenbach, Ballwil und Hochdorf räumlich unmittelbar aneinander. Es wurden klare Schnittstellen (Scharniere) definiert, an denen die einzelnen Planungen an gleichen Punkten enden bzw. beginnen. So können die Arbeiten zunächst unabhängig durchgeführt werden. Über die Koordination der Projektleiter der vif werden die Zwischenergebnisse regelmässig ausgetauscht, sodass laufend geprüft werden kann, ob die Schnittstellen weiterhin gültig sind oder eine vertiefte Abstimmung erforderlich wird. Nach Vorliegen der Einzellösungen wird zudem geprüft, ob zusätzliche, übergeordnete Betrachtungen notwendig sind, um die endgültigen Lösungen festzulegen.
  • Ist sichergestellt, dass alle Gemeinden gleich behandelt werden?
    Der Einbezug der Standortgemeinden und der Anspruchsgruppen ist für die Erarbeitung von tragfähigen Lösungen entscheidend. Mit den Gemeinden erfolgt ein regelmässiger Direktkontakt.
  • Hat der Kanton genug Geld, um alle Projekte zu finanzieren?
    In der aktuellen Phase der Planungen geht es darum, die zweckmässige Lösung zu erarbeiten und deren Kosten abzuschätzen. Zudem wird abgeklärt, ob verschiedene Lösungen zusammenhängen und welche Etappierungen möglich sind. Wenn diese Ergebnisse vorliegen, wird der Regierungsrat die mögliche Finanzierung erarbeiten und dem Kantonsrat zum Entscheid vorlegen.

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