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Verkehrsführung während dem Bau

Sperrung Ränggloch

Die Realisierung der rund 160 Meter langen Brücke und auch vieler Stützmauern ist nur während einer Totalsperrung der Kantonsstrasse für den Verkehr möglich. Nur so kann die Sicherheit der Strassenbenützer und auch die Baustellensicherheit gewährleistet werden. Bauen unter Verkehr ist mit den erforderlichen leistungsfähigen Grossgeräten (zum Beispiel Bohrgeräte der 100-Tonnen-Klasse) nicht möglich. Die ganze Strassenbreite wird für das Aufstellen des Geräts sowie als Arbeitsbereich und für die notwendigen Materialtransporte benötigt. Mit dem Bau des ersten Brückenpfeilers ist die Strasse unterbrochen und wird laufend mit dem Baufortschritt zurück gebaut.

Flankierende Massnahmen

Flankierende Massnahmen während der Sperrung Ränggloch

Flankierende Massnahmen während der Sperrung Ränggloch

Die Totalsperrung löst grössere Verkehrsverlagerungen aus, insbesondere in der Stadt Luzern, die durch flankierende Massnahmen minimiert werden sollen. Für die Umsetzung des Dosierungs- und Wegweisungskonzepts werden folgende Massnahmen ergriffen:

  • Bau einer rund 270 Meter langen provisorischen Busspur auf der Kantonsstrasse K 33a, Stadt Luzern (Littau), Abschnitt Grenzhof bis Rönnimoos
  • Bau einer rund 110 Meter langen provisorischen Busspur auf der Ritterstrasse (Gemeindestrasse 1. Klasse), Stadt Luzern (Littau), Abschnitt Ruopigermoos
  • Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage der Busspur auf der Kantonsstrasse K 10, Rothenstrasse (Reussbühl), Viscosisteg
  • Zusätzliche Dosierungen auf den Einfallsachsen der Stadt Luzern von Westen her
Durch die flankierenden Massnahmen soll erreicht werden, dass der öffentliche Busverkehr durch die Verkehrsverlagerungen während der Sperrung nicht zusätzlich behindert wird. Der motorisierte Individualverkehr soll dort zurückgehalten werden, wo ein Stau keine negativen Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr oder auf die Siedlung hat. Der nicht ortsbezogene Verkehr soll prioritär über die Autobahn gelenkt werden.

Langsamverkehr

Die Totalsperrung betrifft auch die Radfahrenden, die bisher den besagten Abschnitt als direkte Verbindung zwischen Kriens und Malters respektive Littau genutzt haben. Sie sollen auf die für den Pendlerverkehr attraktivste Route durch die Stadt Luzern geführt werden. Andere Alternativrouten bestehen nicht oder weisen eine sehr grosse Höhendifferenz auf (zum Beispiel die Route über Schwarzenberg).
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