Gewässerunterhalt

gewaesserunterhalt

Gemäss der kantonalen Gesetzgebung und der Bundesgesetzgebung über den Wasserbau erfolgt der Hochwasserschutz in erster Linie durch den Unterhalt der Gewässer und raumplanerische Massnahmen.

Der Gewässerunterhalt verfolgt folgende Ziele:

  • Sicherstellung der Abflusskapazitäten durch Unterhalt der Gewässersohlen, Uferböschungen und Schutzbauten
  • Sicherstellung der Schutzwirkung und Werterhalt von bestehenden Schutzbauten (siehe Schutzbautenmanagement)
  • Erhalt und Aufwertung der Gewässer als Landschaftselemente
  • Förderung von Lebensraum und Vielfalt von Fauna und Flora

Der bauliche Unterhalt an allen öffentlichen Gewässern obliegt dem Kanton. Für den betrieblichen Unterhalt an öffentlichen Fliessgewässern, die eine natürliche Gerinnesohlenbreite von über 15 m aufweisen, ist der Kanton verantwortlich. Für die übrigen öffentlichen Gewässer ist die Gemeinde zuständig.

Karte der Fliessgewässer mit natürlicher Gerinnesohlenbreite von über 15 m

An privaten Gewässern liegt die Zuständigkeit sowohl für den betrieblichen wie auch für den baulichen Unterhalt bei den Interessierten.

Betrieblicher Unterhalt

Der betriebliche Gewässerunterhalt umfasst:

  • die zum Erhalt der Abflusskapazität erforderlichen Räumungs- und Unterhaltsarbeiten (Beseitigung von Treibgut, Unrat und Auflandungen, Bewirtschaftung der Geschiebesammler)
  • Erhalt und Pflege der Ufervegetation
  • Unterhalt von Wegen, die hauptsächlich  dem Gewässerunterhalt dienen.

Weitere Informationen zum Thema Gewässerunterhalt finden Sie auf der Webseite der Dienststelle Umwelt und Energie (uwe)

Baulicher Gewässerunterhalt

Der bauliche Gewässerunterhalt umfasst die Instandhaltung der im Rahmen des Wasserbaus erstellten Bauten und Anlagen.