Schutzbautenmanagement

Schutzbautenkataster

Die wirksamste Methode ein Risiko zu vermeiden, besteht darin sich der Gefahr gar nicht erst auszusetzten. Im Grundsatz sind zur Risikoreduktion raumplanerische und organisatorische Massnahmen  gegenüber technischen Massnahmen zu bevorzugen.

Aufgrund der vielfältigen Anforderungen an unseren Lebens- und Wirtschaftsraum kam und kommt man um die Erstellung geeigneter technischer Schutzbauwerke aber nicht herum. Diese Schutzbauteninfrastruktur trägt wesentlich zur Sicherung unseres Lebens, der Siedlungen und Hauptverkehrswege bei.

Die Abteilung Naturgefahren verfolgt beim Schutzbautenmanagement das Ziel, unter Berücksichtigung der natürlichen Alterung, der Abnützung im Ereignisfall sowie der zukünftigen Risikoentwicklung, das erforderliche Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

Um die Wirkung der Infrastruktur nachhaltig zu sichern, betreibt die Abteilung Naturgefahren einen Schutzbautenkataster (SBK). Dieser ermöglicht eine Übersicht über die vorhandene Infrastruktur sowie deren Zuverlässigkeit und unterstützt damit die zielgerechte Steuerung der Massnahmenplanung. Das SBK stellt eine wichtige Grundlage für ein zeitgemässes, effizientes und ressourcenoptimiertes Schutzbautenmanagement dar.

Konzept Schutzbautenmanagement NG - Kurzbeschrieb 2015
Schutzbautenkataster NG - Handbuch Bestandesaufnahme 2018