A 14 Anschluss Buchrain und Zubringer Rontal

Der Autobahnanschluss Buchrain und Zubringer Rontal wurden am 22. Juni 2011 dem Verkehr übergeben. Die Bauwerke schliessen den Wirtschafts- und Lebensraum Rontal mit seinem grossen Entwicklungspotenzial ans Autobahnnetz an und entlasten das an den parallel verlaufenden Kantonsstrassen gelegene Siedlungsgebiet vom Durchgangsverkehr.

Teilprojekt: Nationalstrassenbau Anschluss Buchrain

 
Massnahmen

  • Vollanschluss an die A 14
  • Lärm- und Hochwasserschutzdamm zwischen A 14 und Reuss
  • Rad- und Gehwegbrücke über A 14 und Reuss

Ziele

  • Der Anschluss Buchrain ist ein Element in einem übergeordneten Massnahmekonzept für die störungsfreie Abwicklung des Verkehrs auf dem Nationalstrassennetz der A 2 und der A 14 in der Agglomeration Luzern Nord.
  • Das Gesamtprojekt entlastet die Parallelachsen der A 14 im Rontal (Kantonsstrasse K 17) und im Seetal (Kantonsstrasse K 16) sowie die Ortsdurchfahrten von Root und Buchrain.
  • Das Gesamtprojekt schafft die Voraussetzung für die Nutzung der vorhandenen Entwicklungsreserven im Entwicklungsschwerpunktgebiet Rontal.
  • Der neue Anschluss Buchrain unterteilt den 10 km langen A 14-Abschnitt Sedel-Gisikon in zwei Unterabschnitte von je etwa 5 km Länge, was für die Agglomeration Luzern Nord wesentliche Vorteile bringt. 
     

Teilprojekt: Kantonsstrassenbau Zubringer Rontal

 
Massnahmen

  • Verbindung des Autobahnanschlusses Buchrain an die Kantonsstrasse K 17
  • Tunnel durch Hundsrücken (891 Meter) und eingedeckte Strassenbrücke (160 Meter) über Ron und SBB
  • Rad- und Gehwegbrücke über die Reuss

Ziele

  • Bau einer neuen Strasse ins Rontal mit einer Kapazität von maximal 25'000 Fahrzeugen pro Tag, um das wirtschaftliche Potential dieser Region zu nutzen.
  • Umwelt- und siedlungsverträglicher Strassenneubau, der sich optimal in die Landschaft eingegliedert und keine übermässigen Verkehrsimmissionen produziert.
  • Entlastung von Root und von Buchrain vom Durchgangsverkehr, Plafonierung des Verkehrs in Ebikon-Zentrum.
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Trennung des Zubringerverkehrs ins Rontal vom Langsamverkehr.
  • Berücksichtigung der Interessen des öffentlichen Busverkehrs

Dauer
Oktober 2007 - Juni 2011

Kosten und Finanzierung
Endkostenprognose: 150 Millionen Franken.

Davon entfallen 115 Millionen Franken auf den Kantonsstrassenbau und 35 Millionen Franken auf den Nationalstrassenbau inkl. Unterhaltsmassnahmen.