Luzern-Meggen: Ausbau und Sanierung

Die Kantonsstrasse K2 zwischen Luzern und Meggen genügt im Abschnitt Rebstock bis Lerchenbühl den heutigen Anforderungen im Strassenbau nicht mehr. Bei variierender und unterschiedlicher Fahrbahnbreite sind Radverkehrsanlagen und Fusswege nur teilweise vorhanden. Die Knoten und Fussgängerquerungen sind unübersichtlich und nicht normkonform. Die erforderlichen Sichtweiten sind teilweise nicht eingehalten. Des Weiteren weist die Strasse Belagsschäden auf und die Strassenentwässerung ist mangelhaft; zudem entspricht das Entwässerungskonzept nicht dem aktuellen Gewässerschutzgesetz.

Massnahmen

  • Die Strasse wird bergwärts mit einem neuen separaten Rad-/Gehweg mit einer Breite von 3 Meter, sowie talwärts mit einem 1.50 Meter breiten Radstreifen versehen.
  • Die Linienführung der Kantonsstrasse wird weitgehend beibehalten; auf eine Streckung der Wartenfluhkurve wird verzichtet.
  • Im Bereich Rebstock wird eine neue Fussgängerquerung mit Mittelinsel erstellt.
  • Die Entwässerung der Strasse erfolgt neu grösstenteils in die Strassenabwasserreinigungsanlage SABA.
  • Die Stützmauer Rebstock, die sich in einem schlechten Zustand befindet, wird rund einen halben Meter bergwärts durch eine 90 Meter lange neue Mauer mit obenliegendem Fussweg ersetzt, sodass die Strassenbreite optimiert werden kann.
  • Der bestehende Bachdurchlass wird angepasst, zudem werden zwei Durchlässe für Kleintiere erstellt.

Ziele

  • Anpassungen des geometrischen Normalprofils
  • Instandstellung der Kunstbauten
  • Schliessung einer Lücke im kantonalen Radverkehrsnetz
  • verbesserte Betriebsstabilität durch Entflechtung des motorisierten Individualverkehrs vom Langsamverkehr und somit Verbesserung der Situation für den Gesamtverkehr
  • normkonforme Entwässerung unter Berücksichtigung der Aspekte von Landschaft und Umwelt

Dauer

Hauptarbeiten August 2018 bis ca. Oktober 2019

Kosten

Die Kosten für den Neubau und Ausbau der Kantonsstrasse belaufen sich auf 4.3 Millionen Franken. Der Bund beteiligt sich mit maximal 1.2 Millionen Franken an diesen Kosten. Der Aufwand für die Sanierungsarbeiten beträgt 2.9 Millionen Franken.