Lammschlucht Gesamtprojekt

Übersicht Abschnitte 1-3

Übersichtsplan Projektperimeter Abschnitte 1-3

Das Gesamtprojekt Lammschlucht ist in drei Abschnitte mit unterschiedlichen Realisierungszeitpunkten unterteilt:

  1. Abschnitt «Chlusboden»: Umfasst die Strecke vom Chlusboden (Gemeinde Schüpfheim) bis zum Under Lammberg (Gemeinde Escholzmatt-Marbach). Die Stimmberechtigten haben dem Kredit von 26,1 Millionen Franken am 7. März 2021 mit 82,71 % Prozent Ja-Stimmen deutlich zugestimmt. Die Realisierung hat 2022 begonnen und wurde 2025 abgeschlossen. Weitere Infos zum Abschnitt 1
  2. Abschnitt «Lammschlucht»: Umfasst die Strecke von Under Lammberg bis Under Tendli. Die Realisierung ist ab Oktober 2026 vorgesehen (Bauzeit 4-5 Jahre), sofern Kantonsrat und Stimmbevölkerung dem Kredit von rund 38 Millionen Franken zustimmen. Weitere Infos zum Abschnitt 2
  3. Abschnitt «Offene Strecke»: Umfasst die Strecke von Under Tendli bis Hinder Lamm. Der Abschnitt 3 ist im zukünftigen Programm Gesamtmobilität (PGM) enthalten.

Ziele

Schutz vor Naturgefahren

Ziel des Ausbaus der K36 ist unter anderem die Reduktion der Gefährdung durch Naturgefahren

Mit dem Ausbauprojekt durch die Lammschlucht soll 

  • die Verkehrssicherheit verbessert werden, indem die Strasse zeitgemäss dimensioniert und weniger kurvig geführt wird,
  • der Schutz vor Naturgefahren verbessert werden, indem die überliegenden Hänge gesichert werden und der Strassenverlauf angepasst wird,
  • der finanzielle Aufwand für den Unterhalt reduziert werden, indem die hundertjährigen Kunstbauten durch langlebige Neubauten ersetzt werden und die Linienführung der Strasse optimiert wird,
  • die Erreichbarkeit von Flühli und Sörenberg verbessert werden, indem sich die Zahl der Verkehrssperrungen und -einschränkungen infolge Sturm und Steinschlag deutlich verringern dürfte.
 

Massnahmen

Die Kantonsstrasse soll durchgehend auf eine Grundbreite von 6,5 Metern ausgebaut werden. Das geometrische Normalprofil soll sich aus zwei Fahrspuren à je 3,25 Meter Breite zusammensetzen. Zudem ist an der jeweiligen Bergseite ein befahrbares Bankett mit einer Breite von 1,00 Meter geplant.