Wie geht es weiter?
Der Lösungsansatz wird im Rahmen des Betriebs- und Gestaltungskonzepts (BGK) vertieft. In diesem wird der Strassenraum der Ringstrasse inkl. der angrenzenden Hauptstrassen (Baselstrasse, Bernstrasse, Surentalstrasse, Münsterstrasse) von Fassade zu Fassade betrachtet. Ziel der Planung sind gut aufeinander abgestimmte Lösungen für alle Verkehrsmittel und die Aufwertung von Stadt- und Freiraum. Voraussichtlich Ende 2026 liegt die Bestvariante vor.
Diese Aspekte des Betriebs- und Gestaltungskonzept werden vertieft geprüft:
- Gestaltung des Strassenraums: Wie kann der Strassenraum trotz der hohen Verkehrsbelastung attraktiver gestaltet werden?
- Vertiefung öV-Betrieb: Wie kann der öffentliche Verkehr möglichst attraktiv und störungsfrei betrieben werden? Welche baulichen Massnahmen (Busspuren, elektronische Busspuren, Haltestellen) sind dazu erforderlich?
- Massnahmen zur Förderung des Fuss- und Veloverkehr: Wie wird das Fuss- und Velonetz entlang und querend zur Kantonsstrasse und darüber hinaus sinnvoll geführt?
- Geschwindigkeitsregime MIV: Gefahrenstellen, Schutzbedürfnisse, Verkehrsablauf und Umweltbelastungen werden überprüft.
Für die Begleitung der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung hat mit dem «Forum Ringstrasse» ein Mitwirkungsprozess mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Region gestartet.