Das erwartete Verkehrswachstum in der Region Sursee soll in erster Linie durch eine bessere Nutzung der bestehenden Infrastruktur aufgefangen werden. Dabei setzt der Kanton auf intelligente Steuerung und wirksame Bewirtschaftung des Verkehrs. Eine Studie von 2022 zeigte, dass weder einfache Sofortmassnahmen noch grossräumige Umfahrungen den Verkehrsfluss spürbar verbessern würden.
Die vorgeschlagene Lösung setzt deshalb auf eine Neuorganisation der Verkehrsinfrastruktur mit baulichen Anpassungen wie Knotenumbauten und Busspuren. Sie ermöglichen es, den Verkehr gezielt zu steuern und den öffentlichen Verkehr zu bevorzugen.
Vernehmlassung und nächste Schritte
Bis am 2. November 2026 können sich Interessierte zur vorgeschlagenen Lösung äussern. Die Vernehmlassung wird digital mit dem Vernehmlassungstool E-Mitwirkung durchgeführt.
Zur Vernehmehmlassung
Nach der Vernehmlassung wird das Vorhaben weiter vertieft. Die weitere Planung und Ausführung erfolgt in aufeinander abgestimmten Teilprojekten gemäss dem Programm Gesamtmobilität. Erste Projekte können frühestens ab 2032 realisiert werden.
Einzelne Verkehrsprobleme im Raum Sursee geht der Kanton bereits vor 2032 mit Sofortmassnahmen an. So wird die Bushaltestelle Rothüsli an die Ringstrasse verlegt, wodurch der Bus direkter fahren kann und Fussgängerquerungen am Kreisel Schlottermilch entfallen. Auf der Basel- und Bernstrasse ist eine elektronische Busspur geplant, die den öffentlichen Verkehr beschleunigt.