Auf kantonaler Ebene läuft zurzeit die Überarbeitung der kantonalen Velowegnetzplanung, welche das Radroutenkonzept 1994 ablöst. Die Planung basiert auf den Grundsätzen des Veloweggesetzes.
Das Velowegnetz im Kanton Luzern soll zu einem attraktiven, sicheren und zusammenhängenden Velowegnetz für den Alltags- und Freizeitverkehr weiterentwickelt werden. Das Thema Mountainbike wird in einem eigenständigen Projekt bearbeitet.
Ziel ist es, den Veloanteil von 7,7 Prozent (2021) bis 2035 auf 15 Prozent zu steigern. Besonders in dicht besiedelten Gebieten besteht grosses Potenzial: Strecken von einem bis fünf Kilometer lassen sich ideal mit dem Velo zurücklegen und mit dem E-Bike sind auch längere Strecken – z.B. Arbeitswege – von 15 Kilometern und mehr problemlos machbar.
Die Weiterentwicklung der Veloinfrastruktur sorgt dafür, dass künftig jede Gemeinde über mindestens eine kantonale Veloverbindung erreichbar ist.
Velovorzugsrouten als hochwertige, durchgängige Veloverbindungen in Gebieten mit hohem Velopotenzial sollen neu durch den Kanton projektiert und umgesetzt werden, auch wenn sie nicht entlang von Kantonsstrassen verlaufen.
Für die Gestaltung einer sicheren, zeitgemässen und bedarfsgerechten Veloinfrastruktur hat die Fachstelle Fuss- und Veloverkehr die «Standards Fuss- und Veloverkehr» entwickelt. Sie sind für kantonale Vorhaben verbindlich, für kommunale Vorhaben haben sie empfehlenden Charakter.
Entwurf kantonaler Velonetzplan (Stand 06.03.2026)