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Verkehr und Infrastruktur

Phase 2: Lösungsentwicklung und favorisierte Lösungskombination

Auf der Basis des Zielbilds und der rund 480 Hinweise aus dem ersten öffentlichen Workshop entwickelte das Planungsteam von August 2025 bis im März 2026 Lösungsansätze. Diese wurden in drei Lösungskombinationen zusammengefasst, mit den Begleitgremien in mehreren Runden kommentiert und vom Planungsteam weiterentwickelt. 

Am zweiten öffentlichen Workshop vom 11. März wurden die drei Lösungskombinationen mit der Bevölkerung diskutiert. Auf dieser Basis wurde eine Lösungskombination entwickelt, die am meisten Zustimmung erhält und zugleich die Bedingungen der erforderlichen Revitalisierung und der weiteren Vorgaben erfüllt.

Hinweise aus dem ersten öffentlichen Workshop von Juni 2025

Definitives Zielbild von Juli 2025

Hinweise aus dem zweiten öffentlichen Workshop von März 2026

Favorisierte Lösungskombination

Gesamtübersicht von der favorisierten Lösung der Seeufergestaltung in Sempach
Favorisierte Lösungskombination

In der favorisierten Lösungskombination werden die Flächenanteile für die Natur und die Erholung gemäss Verordnung zum Schutz des Sempachersees eingehalten bzw. wo nötig durch Kompensationen ausgeglichen. Bereits vorgesehen ist zudem eine Kompensationsfläche, die eine Erweiterung des Seeclubs ermöglicht.

Die wichtigsten Aspekte:

  • «Weniger ist mehr»: Dieser Grundsatz gilt für den ganzen Uferbereich zwischen der Vogelwarte und dem Clubhaus des Seeclubs. In regelmässigen Abständen sind einfache Zugänge zum Wasser vorgesehen. Frei begehbare Flächen fördern vielseitige Nutzungen (z. B. Sport, Boule) und schaffen ein ausgewogenes Nebeneinander von Natur und Erholung. So wird auch verhindert, dass eine zweite Badi entsteht. Auf ergänzende Infrastrukturen wie Aussichtsturm oder Pavillon wird verzichtet.
  • Für Erholungssuchende werden die Angebote räumlich konzentriert. Aktive Nutzungen – Wassersport oder Spiel- und Liegebereiche – sind unterhalb des heutigen Parkplatzes angesiedelt. Im Bereich der Festhalle kann man hingegen in Ruhe verweilen oder spazieren.
  • Der ganze Uferweg wird hindernisfrei und mit Generationensitzbänken für Menschen jeden Alters gesäumt sein.
  • In den Gebieten, in denen die Natur den Vorrang hat, werden grosse zusammenhängende Lebensräume geschaffen. Es entstehen vielfältige, arten- und strukturreiche Flächen. Die Besuchenden werden so gelenkt, dass sie die Pflanzen- und Tierwelt nicht stören und dennoch die Möglichkeit haben, diese zu beobachten. Interessierte finden Informationen zu den Lebensräumen und ihren «Bewohnenden».
  • Die heutigen Schilfbestände werden nicht ausgeweitet. Die einzige Ausnahme bildet der Schilfbestand beim Seewasserwerk, wo der Uferweg über einen Steg übers Wasser führen wird und freie Sicht auf den See ermöglicht.
  • Für die Nutzung des Seeufers werden klare Regeln formuliert und Lenkungsmassnahmen vorgesehen.

Beschreibung der favorisierten Lösungskombination

Detaillierter Plan zur favorisierten Lösungskombination

Illustration der Lösungsansätze nach Themenbereich

Nächste Schritte

Die «favorisierte Lösungskombination» wurde von den Projektverantwortlichen von Kanton und Stadt sowie dem Stadtrat gutgeheissen. Das Planungsteam arbeitet auf dieser Grundlage das Vorprojekt aus.