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Verkehr und Infrastruktur

Sanierung Rothenburgstrasse und Wiedereröffnung Anschluss A2 Emmen-Nord

Aktuell: Kreditbotschaft

Die Kreditbotschaft an den Kantonsrat ist im Frühling 2026 zu erwarten.

Sanierung Rothenburgstrasse

Die Rothenburgstrasse ist Teil des kantonalen Projekts «Gesamtverkehrssystem K 13 Luzern-Nord». Im Zentrum stehen neben der Strassensanierung insbesondere Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sollen sicher und zuverlässig ans Ziel kommen.
übersichtsplan rothenburgstrasse und anschluss emmen nord

​ Das sind die wichtigsten Massnahmen:

Das kantonale Projekt für die Rothenburgstrasse (Abschnitt Kreisel Kapf bis Waldeggstrasse) sieht vor, den Strassenraum um rund 5,5 Meter zu verbreitern. Dies schafft Platz für den Veloverkehr und eine neue Busspur Richtung Sprengi. Gleichzeitig wird der Strassenraum mit Bäumen und Sträuchern umfassend neu gestaltet. Das entsprechende Konzept beschränkt sich nicht auf den Strassenraum, sondern bezieht auch die angrenzenden privaten Grundstücke mit ein.

  • Mehr Sicherheit für Velofahrende mit Velostreifen und Bus-Velo-Spur: In Richtung Rothenburg sorgt künftig ein 1,8 Meter breiter Velostreifen für mehr Sicherheit für die Velofahrenden ebenso wie zwischen den beiden Kreiseln Kapf und St. Christoph in Richtung Sprengi. In der Fortsetzung bis zum Autobahnanschluss steht ihnen in dieser Richtung eine kombinierte Bus-Velo-Spur zur Verfügung.
  • Fussgängerüberquerungen anstelle der Unterführungen: Fussgängerinnen und Fussgänger können die Rothenburgstrasse künftig auf einem ebenerdigen Fussgängerübergang mit einer Mittelinsel überqueren.
  • Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr Bus-Velo-Spur und Sanierung Haltestelle gemäss BehiG: Der Busverkehr bekommt in Richtung Sprengi zusammen mit den Velofahrenden eine kombinierte Bus-Velo-Spur zugewiesen. Die Haltestelle «Bösfeld» wird mit höheren Randsteinen ausgestattet. Damit wird Mobilitätseingeschränkten das selbständige Ein- und Aussteigen ermöglicht, wie dies das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) verlangt. Aus technischen Gründen können diese Erleichterungen bei der heutigen Haltestelle «Hübelistrasse » nicht realisiert werden. Sie wird deshalb aufgehoben und an die Haltestelle «Bösfeld» verschoben
  • Weniger Lärm dank lärmminderndem Belag und weiteren Massnahmen 
  • Umfassende Neugestaltung des Strassenraums mit Bäumen und Sträuchern

Kosten

Für die Sanierung der Rothenburgstrasse rechnet der Kanton Luzern mit Kosten von rund 15 Millionen Franken.


Wiedereröffnung Anschluss A2 Emmen-Nord

anschluss emmen nord a2

Mit der Eröffnung des A2-Anschlusses Rothenburg sind seit 2012 beim Anschluss Emmen-Nord die Ein- und die Ausfahrt Richtung Basel geschlossen. Ausgelöst durch eine Motion im Nationalrat, hat das Bundesamt für Strassen ASTRA die Planung für die Wiedereröffnung dieses Anschlusses aufgenommen. So soll es künftig wieder möglich sein, beim Anschluss Emmen-Nord in Richtung Basel auf die Autobahn zu fahren beziehungsweise sie aus dieser Richtung kommend zu verlassen.

Das ASTRA hat die Wiedereröffnung des Autobahnanschlusses Emmen-Nord von und in Richtung Basel eingehend untersucht. Die Abklärungen zeigen, dass sich damit Verkehr auf die Autobahn verlagert und die regionalen Strassen entlastet werden. Die bestehende Brücke wird durch einen 4,5 Meter breiteren Neubau ersetzt.

Um eine sichere Einfahrt in Richtung Basel zu gewährleisten, wird die Einfahrspur verlängert. Dazu muss die Stützmauer zurückgesetzt und erhöht werden. Auf der Ausfahrt aus Richtung Basel wird der Verkehr künftig mit Rücksicht auf die Verkehrsbelastung dosiert. Insgesamt erhöht sich die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden. Insbesondere für den Fuss- und Veloverkehr können auf der Rothenburgstrasse deutliche Verbesserungen in beiden Fahrtrichtungen realisiert werden.

Kosten

Die Kosten für die Wiedereröffnung des Autobahnanschlusses belaufen sich auf rund 31 Millionen Franken.