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Verkehr und Infrastruktur

Umfahrung Alberswil / Schötz

Aktuell: Mit Abschluss der ZMB bleiben zwei Varianten bleiben zur Auswahl

Phase 3 Alle Varianten

Variantenübersicht

Der Kanton Luzern hat das Verkehrsproblem in Alberswil und Schötz mit einer Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) untersucht. Der Prozess ist nun abgeschlossen. Zwei Lösungen fliessen ins Programm Gesamtmobilität (PGM) ein: die Neugestaltung K 11 und die Umfahrung «West Alberswil und Schötz bis Gettnau ASWG».

Flyer mit der Bewertung aller Varianten

Ausgangslage

Die Gemeinden Alberswil und Schötz liegen an der Kantonsstrasse K 11 im nördlichen Teil des Kantons. Die K 11 führt von Wolhusen über Willisau, Alberswil und Schötz bis zum Autobahnanschluss Dagmersellen. Zur Lösung des Verkehrsproblems im Raum Alberswil und Schötz hat der Kanton Luzern eine Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) in Auftrag gegeben. Mit dem dreiteiligen Prozess wiurde das Verkehrsproblem ganzheitlich analysiert und Lösungsvarianten systematisch beurteilt.

Im Bauprogramm 2023 - 2026 für die Kantonsstrassen ist für die Umfahrung von Alberswil und Schötz die Planung inkl. Variantenstudium im Topf A aufgeführt. In der Übersicht im Bauprogramm sowie im kantonalen Richtplan ist die Umfahrung vom Bereich Burgrain östlich an den Gemeinden Alberswil und Schötz vorbei bis zum Bereich Netzetalmatte/Wellbrigbode eingetragen.

Ergebnis der ZMB

Die Schlussbewertung zeigt, dass die Neugestaltung K 11, als Weiterentwicklung der Variante ohne Umfahrung aus der Phase 2 (ehemals Null+), am besten abschneidet. Dies gilt sowohl für die fachliche Gewichtung des Kantons als auch für den von den Gemeinden und der Region erarbeiteten Gewichtungsschlüssel. Mit der kommunalen Gewichtung und dem heutigen Verkehrsaufkommen erzielt die ASWG zwar ein leicht positives Resultat, bleibt jedoch hinter der Neugestaltung K 11 zurück. SWM Opt ist in allen Betrachtungen die schlechteste Variante. 

Der Kanton erachtet die Diskussion rund um diese unterschiedlichen Auswirkungen als zentral und nimmt deshalb auch die Umfahrungsvariante ASWG ins Programm Gesamtmobilität auf. So kann eine breite öffentliche Auseinandersetzung über den Nutzen und die unterschiedlichen Auswirkungen beider Lösungsansätze geführt werden.

Neugestaltung K 11 einblenden

Umfahrung Alberswil und Schötz bis Gettnau (ASWG) einblenden

Aufwendiger Variantenvergleich

Der Schlussempfehlung des Planungsteams ist ein aufwendiger Bewertungsprozess vorausgegangen. Dabei wurden drei verschiedene Methoden angewendet, die sowohl eine kantonale als auch eine kommunale Gewichtung der Bewertungskriterien berücksichtigten. Zudem wurden die Varianten in zwei Verkehrsszenarien geprüft: einmal ohne zusätzliche Verkehrszunahme (Szenario 2017) und einmal mit prognostizierter Verkehrszunahme (Szenario 2040). In fast allen Vergleichen lag die Neugestaltung K 11 vorn. Als beste Umfahrungsvariante erwies sich die westliche Umfahrung ASWG.

Wie geht es weiter?

Die Ergebnisse der ZMB fliessen nun in den politischen Prozess ein. Der Kanton Luzern nimmt sowohl die Neugestaltung K 11 als auch die Umfahrung ASWG als Lösungsvarianten ins Programm Gesamtmobilität (PGM) auf. Dieses ermöglicht eine gesamtkantonale Betrachtung aller Mobilitätsprojekte und deren Priorisierung. Die öffentliche Vernehmlassung für das Programm Gesamtmobilität startet im vierten Quartal 2025. Interessierte können in einer digitalen Mitwirkung ihre Stellungnahmen zum Programm einreichen. Der Kantonsrat wird das umfassende Programm voraussichtlich Ende 2026 diskutieren und darüber entscheiden.

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