Wassertiefstand der Sure im September 2026
Die lange Trockenperiode führt zu einem sehr tiefen Pegel im Sempachersee und damit zu einem sehr geringen Abfluss in der Sure. Bei weiterhin ausbleibenden Niederschlägen droht die Sure trocken zu fallen. Um dies zu verhindern und damit den sehr wertvollen Lebensraum und insbesondere die Fische in der Sure zu schützen, ist vorübergehend der Einsatz einer Pumpe notwendig.
Die Sure weist momentan einen sehr geringen Abfluss auf. Die anhaltende Trockenheit verschärft die Situation laufend. Als Sofortmassnahme wurde das Wehr beim Auslass aus dem Sempachersee komplett geöffnet. Mit dieser Massnahme fliesst jedoch aufgrund des tiefen Wasserspiegels im Sempachersee nicht genügend Wasser in die Sure. Ohne weitere Massnahmen besteht deshalb die Gefahr, dass das Gewässer trocken fällt. Dies hätte gravierende Folgen für den sehr wertvollen aquatischen Lebensraum und die darin lebenden Tiere und Pflanzen.
Pumpe schützt Ökosystem und Fische
Um die ökologisch erforderliche Mindestwassermenge aufrechtzuerhalten, wird deshalb vorübergehend zusätzlich Wasser in die Sure gepumpt. Die Pumpe führt rund 20 Liter Wasser pro Sekunde in das Gewässer. Damit soll ein minimaler Abfluss in der Sure sichergestellt werden, der insbesondere für den Schutz der Fische und des gesamten Ökosystems notwendig ist. Die Pumplösung ist eine zeitlich begrenzte Massnahme, um die aktuelle Trockenperiode zu überbrücken und den Lebensraum der Sure bestmöglich zu erhalten und zu schützen.
Erkenntnisse fliessen in künftiges Projekt ein
Die Situation wird laufend überwacht. Dabei werden insbesondere die Abflussmenge der Sure und die Wirkung der Pumplösung beobachtet. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für das künftige Wasserbauprojekt zur Verbesserung der Situation an der Sure sowohl bei Hoch- wie auch bei Niedrigwasser. Diese Erfahrungen werden in den weiteren Planungen berücksichtigt.