Kriens Zentrum bis Obernau

Aktuell

Im Rahmen der Vollsperrung des Rängglochs konnte der erste Abschnitt der Obernauerstrasse, von der Einmündung Südstrasse bis zum Knoten Hergiswald, realisiert werden. Voraussichtlich im Mai 2026 starten nun die Bauarbeiten im zweiten Abschnitt der Obernauerstrasse, zwischen dem Zentrum Kriens und der Einmündung Südstrasse. Mit dem Projekt wird der gesamte Strassenabschnitt erneuert und gemäss aktuellen Normen ausgebaut. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den öffentlichen Verkehr zu beschleunigen und den Fuss- und Veloverkehr attraktiver zu gestalten. Durch die Massnahmen sollen insbesondere die Verlustzeiten für den öffentlichen Verkehr reduziert und die Zuverlässigkeit der Reisezeiten verbessert werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühsommer 2028. Detaillierte Informationen, unter anderem zur geplanten Verkehrsführung, werden zeitnah veröffentlicht.

Von Montag, 9. Februar bis Anfang März 2026 werden entlang der Obernauerstrasse in der Stadt Kriens Rodungsarbeiten durchgeführt. Sie sind Teil der Vorarbeiten, welche den Strassenabschnitt für die nächste Bauetappe der Sanierung der Kantonsstrasse K 4 sowie die Hochwasserschutzmassnahmen am Krienbach vorbereiten.

Weitere Infos


Ausgangslage

Kantonsstrasse K4, Kriens Zentrum bis Obernau (1. Etappe)

Kantonsstrasse K 4 in Kriens (1. Etappe)

Die Kantonsstrasse K 4 verbindet das Zentrum der Stadt Luzern über Kriens mit der Gemeinde Malters. Sie ist in der Stadt Kriens sowohl für den motorisierten Individualverkehr als auch für den öffentlichen Verkehr die wichtigste Verkehrsachse. Die Kantonsstrasse K 4 erreicht im Abschnitt Zentrum (exkl.) – Einmündung Hergiswaldstrasse (Obernauerstrasse) in der Stadt Kriens regelmässig ihre Kapazitätsgrenzen. Der öffentliche Nahverkehr mit den Linienbussen der Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL) sowie der Postauto AG wird dadurch in den Spitzenstunden stark behindert. Die zahlreichen Querungen in den Verkehrsbeziehungen (Fussgängerübergänge, Ein- und Ausfahrten, private Zufahrten) behindern den Verkehrsablauf zusätzlich. Die Einfahrt in die Kantonsstrasse aus der Hergiswaldstrasse ist während der Hauptverkehrszeiten oftmals nur mit längeren Wartezeiten möglich. Weiter genügt die Kantonsstrasse in diesem Abschnitt den heutigen Nutzungsanforderungen nicht mehr. Die Strasse ist zu schmal und hat keine durchgehenden Radverkehrs- und Fussgängeranlagen. Der bauliche Zustand der Fahrbahn ist ausserdem schlecht und sanierungsbedürftig.

Im Zusammenhang mit den Arbeiten werden auch Hochwasserschutzmassnahmen am Krienbach im Bereich Schappen durchgeführt. Die heutige Abflusskapazität des Krienbachs ist ungenügend. Zudem befinden sich die Schwellen und Uferkonstruktionen zwischen dem Schulhaus Obernau und Schappe teilweise in einem schlechten Zustand. Um das Siedlungsgebiet langfristig vor Überschwemmungen zu schützen, wird das Gerinne ausgebaut und vergrössert. Dadurch kann der Lebensraum im Bach ökologisch aufgewertet und vielfältiger gestaltet werden. Diese Massnahmen erfordern allerdings zusätzlichen Raum. Entlang des Krienbachs müssen deshalb einzelne Bäume und Sträucher gerodet werden. Auch die geplanten Verbesserungen an der Strasseninfrastruktur, insbesondere die Ergänzung und Verbreiterung der Gehwege entlang der Obernauerstrasse, machen Rodungen erforderlich.

Ziele und Massnahmen

Mit dem Projekt soll die gesamte Strassenanlage erneuert und gemäss den heutigen Normen und Anforderungen ausgebaut werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den öffentlichen Verkehr zu beschleunigen und den Fuss- und Veloverkehr attraktiver zu gestalten. Durch die Massnahmen sollen insbesondere die Verlustzeiten für den öffentlichen Verkehr reduziert und die Zuverlässigkeit der Reisezeiten verbessert werden. Folgende Massnahmen werden dafür umgesetzt:

  • Verbreiterung der Strasse und Anordnung eines Radstreifens bergwärts in Richtung Malters respektive Luzern/Littau
  • Anordnung von Gehwegen von 2,0 Meter Breite auf beiden Strassenseiten
  • sichere Gestaltung der Querungsmöglichkeiten für den Langsamverkehr
  • behindertengerechter Ausbau von elf Bushaltestellen
  • Umgestaltung und Ausbau von sechs Knoten zur Verbesserung des Betriebsablaufs
  • Ausrüstung von vier Knoten mit Lichtsignalanlagen zur Verkehrssteuerung und Zufahrtsbegrenzung

Dauer

Projektperimeter K 4 Obernau bis Kriens Zentrum (exkl.)

Projektperimeter

Das Projekt Änderung der Kantonsstrasse K 4, Zentrum (exkl.) bis Einmündung Hergiswaldstrasse, Stadt Kriens wird in zwei Etappen ausgeführt. Die erste Etappe zwischen Einmündung Südstrasse und Knoten Hergiswaldstrasse wurde im Rahmen des Gesamtprojekts Ränggloch bereits saniert. Die zweite Etappe betrifft den Abschnitt zwischen dem Zentrum Kriens und der Einmündung Südstrasse. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im Mai 2026 und dauern bis im Frühjahr 2028.

Kosten

Die Kosten für das Bauprojekt K 4 im Abschnitt Kriens Zentrum (exkl.) bis Eimündung Hergiswaldstrasse betragen gemäss Botschaft B 123 24,9 Mio. Franken.

Bilder 1. Etappe